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Die Buchungszahlen steigen, aber langsam

In den letzten Wochen haben wir immer wieder auf die Buchungszahlen aus den unterschiedlichen Quellen wie Amadeus, TDA, FUR oder Dr. Fried und Partner geschaut. Ja, und alle diese Quellen sagen das Gleiche – die Buchungszahlen steigen, aber langsam. Mittlerweile ist der größte Anteil der Buchungen auch wieder die Pauschalreise. Am Anfang der Krise die waren die meisten Buchungen im Bereich der Kreuzfahrten, danach die Unterkunft und nun ist es, wie auch vor der Krise, die Pauschalreise. Wir sind noch lange nicht bei den Buchungszahlen der normalen Saison und auch noch nicht bei einem Buchungsanteil von über 50% der Pauschalreise, aber die Quote steigt stetig.

Dies ist sicher auch den Lockerungen im Europäischen Raum geschuldet. Seit dem 15.06. wurde die allgemeine Reisewarnung aufgehoben und Menschen haben mehr Reiselust. Die absolute Zahl der Reisebuchungen hat sich auch in Juni gegenüber Mai fast verdoppelt.

Hauptreiseziele bleiben aktuell Deutschland, Österreich und die Niederlande bei den erdgebunden. Griechenland liegt auf Platz 1 bei den Flugreisezielen, gleich gefolgt von Spanien. Diese Zahlen haben wir aus den oben genannten Quellen zusammengestellt. Wir freuen uns zu sehen, dass langsam wieder mehr Leben in die Touristik kommt.

Ihr travelbasys-Team

Protestkundgebung in Berlin am Mittwoch

Der Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) ist einer der Unterstützer der Protestkundgebung unter Führung des asr am Mittwoch den 27.05.2020 in Berlin. Dort treten auch namhafte Politiker auf und betroffene Unternehmen der Tourismusindustrie machen einmal mehr auf ihre akute wirtschaftliche Situation aufmerksam. Die Reiseeinschränkungen und -warnungen infolge der Corona-Epidemie setzen die Branche ohne fehlende Hilfsmaßnahmen stark unter Druck.

Die für alle touristischen Unternehmen offene Kundgebung beginnt um 11.30 Uhr auf dem Platz vor dem Reichstag und die Teilnehmerzahl wurde seitens der Behörden auf 100 Teilnehmer begrenzt. Zu den Rednern gehören neben Unternehmens- und Verbändevertretern auch die Politiker, Thomas Bareiß, Gregor Gysi, Marcel Klinge, Roman Müller-Böhm, Markus Tressel und Gabriele Hiller-Ohm haben sich angemeldet. Gegen 12 Uhr werden 3.000 Luftballons in den Himmel über Berlin steigen – je einer für 1.000 Beschäftigte der Branche und jeder dritte Ballon trägt die schwarze Farbe und steht symbolisch für die prekäre Lage der Tourismusindustrie. Zehn Wochen nach Beginn des Lockdowns und der weltweiten Reisewarnungen ist bereits jeder dritte Arbeitsplatz durch Insolvenzen, Entlassungen und Kurzarbeit stark gefährdet.

Auf der Kundgebung wird erneut für eine umgehende Fondslösung für die Rückzahlungsverpflichtungen der Tourismusindustrie plädiert. Diese solle für alle Branchenbeteiligten gleichermaßen gelten und hier dürfen keine Unterscheidungen gemacht werden.

Auch müssen die gerade angekündigten Beihilfen für Unternehmen bis 249 Mitarbeiter „schnellstmöglich“ auf den Weg gebracht werden. Erfolgen nicht zügig direkte Finanzhilfen zum wirtschaftlichen Überleben der Unternehmen in der Touristik, droht in Kürze ein Kollaps in der Branche. Dies sind die Befürchtungen von Michael Buller, dem Vorstand des VIR, in dem auch travelbasys Mitglied ist und seit Ausbruch der Krise sehr gute Lobbyarbeit leistet.

Anmerkung an die Pressevertreter: Wir laden Sie herzlich ein, die Aktion medial zu begleiten, und stehen Ihnen gerne für Gespräche und Presseberichte zur Verfügung.

MUND-NASE-SCHUTZ – tolle Aktion für Kollegen!

Im travelbasys Büro in Mülheim gab es in der letzten Woche eine tolle Aktion. Von Kolleginnen für Kolleginnen und Kollegen. Unsere liebe Kathrin, Silke und Suse haben privat Kreativität und handwerkliches Geschick bewiesen. Das Ergebnis seht ihr auf dem Foto – es entstanden mehr als 75 Behelfsmasken in unterschiedlichsten Formen und schicken Ausführungen, da blieben keine Wünsche offen und es gab passende farbliche Behelfsmasken zu fast jedem Outfit. Wir sagen ein ganz herzliches DANKE SCHÖN an die lieben Kolleginnen für diese tolle Idee. Somit kann jeder seine Einkäufe und sonstigen Erledigungen nach den geltenden Vorschriften erledigen und sieht dabei auch noch schick aus.

Ihr travelbasys-Team

Wir brauchen politische Entscheidungen

Lt. dem seit 2005 erstellten touristischen Vetriebsklima Index der Reisebüros war die Lage des Vertriebs noch nie so schlecht. Dies zeigt der aktuelle Spiegel, welcher in der letzten Woche durch Dr. Fried und Partner veröffentlicht wurde. Dann sehen die Zukunftsaussichten nicht gut aus.

Die aktuelle Situation und auch die Perspektive der Touristik ist unsicher. Die verlorenen Umsätze lassen sich nicht aufholen, wie dies in anderen Branchen der Fall ist. Auch haben wir touristischen Unternehmen nicht nur keine Einnahmen in den letzten Wochen seit dem Lockdown, sondern mussten auch die Arbeit und die Buchungen der letzten 4-5 Monate rückabwickeln. Dies gilt für Vertrieb, Veranstalter und die damit verbundenen Systemanbieter. Darum beteiligt sich travelbasys an verschiedenen Initiativen, um die Politik auf die katastrophale Lage der Branche aufmerksam zu machen. Wir wünschen uns viele Mitstreiter. Diese Branche ist mehr betroffen als viele andere und eine Erholung ist ein sehr langer Weg. Da der gesamte Tourismus ca. 4 % des Brutto-Inlandsproduktes ausmacht und daran ca. 3 Mio Arbeitsplätze allein in Deutschland hängen und die Branche sehr stark von Mittelstand lebt. Außerdem gibt es einen Strahl-Effekt in den Handel und das Handwerk, welcher noch einmal ca. 1,25 Mio Arbeitsplätze ausmacht.

Es gibt hierzu eine Studie, welche bereits 4 Jahre alt ist, aber ein sehr gutes Bild der Branche abgibt. Diese auf der Seite des BMWi auch zum Download bereit. Hier der Link dazu:

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Tourismus/wirtschaftsfaktor-tourismus-in-deutschland-lang.pdf?__blob=publicationFile&v=18

Helfen Sie uns diese wichtige und interessante Branche zu erhalten und wieder aufzubauen.

Ihr travelbasys-Team

Gute Anregungen durch Dr. Fried und Partner

Die aktuelle Situatuion in der Welt hat einen extremen Einfluss auf unser berufliches und soziales Umfeld. Wir möchten alle dazu beitragen, dass die Kontakte im privaten wie auch im beruflichen Umfeld, nicht abreissen. Dazu nutzen wir neue Mitteln und Techniken. Dies hilft uns dabei, unsere Kunden weiter zu unterstützen und ihnen zur Seite zu stehen.

Die in der Touristik bekannte Unternehmensberatung Dr. Fried und Partner hat sich ein paar Gedanken gemacht, was wir tun können, wenn wir unsere Kunden nicht mehr persönlich besuchen können. Dabei sind ein paar gute Tipps, welche wir gerne heute mit Ihnen teilen möchten.